Fragen & Antworten

Der Klimagipfel von Paris war ein Aufbruch. Das gemeinsame Ziel, die Klimakrise aufzuhalten, macht Hoffnung. Doch das gelingt nur mit entschlossenem Handeln. Gerade nach dem Ausstieg von Donald Trump aus dem Klimaabkommen reichen warme Worte allein nicht aus. Der Klimawandel bedroht schon jetzt Millionen Menschen. In vielen Ländern des Südens sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Dürren, Hunger, Flucht, Vertreibung. Hauptgrund ist unsere Wirtschaftsweise mit einem maßlosen Verbrauch von fossilen Energien. Die deutsche Bundesregierung gibt sich als Klima-Vorreiter - doch die eigenen Klimaschutzziele wird sie deutlich verfehlen. Denn sie bremst die Energiewende aus und setzt weiter auf die Energiegewinnung durch Kohle. Mit unserem bunten und friedlichen Protest drängen wir die neu gewählte Bundesregierung, den Pariser Klimavertrag konsequent umzusetzen und die Kohlekraftwerke endlich abzuschalten.

Gemeinsam mit Tausenden Menschen aus aller Welt kämpfen wir für Klimagerechtigkeit und 100 Prozent Erneuerbare Energien im Einklang mit der Natur. Von der neu gewählten Bundesregierung fordern wir schnelles Handeln und einen verbindlichen Fahrplan für einen sozialverträglichen Kohleausstieg. Schon in wenigen Jahren muss die älteste und schmutzigste Hälfte der Kohlekraftwerke in Deutschland vom Netz sein. Denn der Klimaschutz entscheidet sich am Kohleausstieg!

Die Weltklimakonferenz ist die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC. Auf der Klimakonferenz 2015 in Paris haben sich die 195 Mitgliedsstaaten der UN auf das Ziel geeinigt, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, um den Klimawandel zu bremsen. Die diesjährige Weltklimakonferenz findet vom 6. - 17. November in Bonn statt und es sollen Maßnahmen besprochen werden, wie die Vereinbarungen zum Klimaschutz konkret umgesetzt werden können.

Den Vorsitz hat zum ersten Mal der Inselstaat Fidschi. Da sich jedoch die bis zu 20.000 Teilnehmer*innen nicht zusammen an einem Ort in der Region der Fidschi-Inseln versammeln könnten, wurde als Austragungsort der Sitz des UN-Klimasekretariats in Bonn festgelegt.

Unsere Demonstration soll unübersehbar sein! Wir wollen die neu gewählte Bundesregierung mit unserer Forderung nach einem schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg konfrontieren, bevor sie ab Montag mit den Staats- und Regierungschefs über die Vereinbarungen des Pariser Klimavertrags verhandelt. Mit unserem bunten und friedlichen Protest drängen wir die Bundesregierung, den Pariser Klimavertrag konsequent umzusetzen und die Kohlekraftwerke endlich abzuschalten!

Mit vielen tausend Menschen wollen wir am 4. November in Bonn für einen schnellen Kohleausstieg und für eine entschlossene und gerechte Klimapolitik demonstrieren. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto deutlicher übermitteln wir unsere Forderungen an die neue Bundesregierung. Seien Sie am 4. November dabei und bringen Sie Freund*innen und Familie mit und setzen Sie mit uns ein Zeichen für das Klima und gegen Kohle!

Und ganz klar: Die Stärke unserer Bewegung für Klimagerechtigkeit ist die Vielfalt und die globale Solidarität. Auf unserer Demo ist weder Platz für Nazis und Rassismus noch für anti-europäische und anti-amerikanische Positionen.

Mithelfen? Super - alle Infos hier!

Die Demo startet 12 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz.

Unsere Route: Münsterplatz, Am Neutor, Am Hofgarten, Adenauerallee, Willy-Brandt-Allee, Rheinweg, Joseph-Beuys-Allee, Genscherallee.

Die Abschlusskundgebung mit internationalen Beiträgen und Musik findet bis 16:30 Uhr auf Genscherallee statt.

Wir freuen uns über alle, die unseren Aufruf für einen schnellen Kohleausstieg und eine entschlossene und gerechte Klimapolitik mittragen möchte. Wenn Ihre Organisation den Aufruf unterstützen möchte, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an das Aktionsbüro: kontakt(aet)klima-kohle-demo.de

Es wird eine Fahrrad-Demonstration von Köln nach Bonn zur Abschlußkundgebung der Demonstration "Klima schützen - Kohle stoppen!" geben unter dem Motto: "Klima schützen - Verkehrswende einleiten!". Diese startet um 11:00 Uhr am Verteilerkreis Süd in Köln. Für weitere Informationen bitte hier klicken.

Im November empfängt Deutschland die Staaten der Welt in Bonn, um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens voranzubringen. Die Bundesregierung wird dort nur glaubhaft auftreten können, wenn sie beweist, dass neben dem Ende der Kohleverstromung auch der Verkehr einen ernsthaften Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Dazu fordern wir, neben der Energiewende jetzt auch die Verkehrswende einzuleiten.


Gemeinsam fährt es sich klimafreundlicher und fröhlicher: Tun Sie sich mit anderen zusammen und kommen Sie gemeinsam zur Demo – ob mit dem Fahrrad, Bus & Bahn oder dem Auto. Unsere Mitfahrzentrale finden Sie unter www.klima-kohle-demo.de/anreise/mfz

Unter www.climate-protest-bonn.org finden Sie eine Schlafplatzbörse und Informationen über weitere Veranstaltungen während des COP23-Protest-Wochenendes in Bonn.

 

Die Demonstration "Klima schützen - Kohle stoppen!" am 4. November in Bonn wird von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen getragen und von vielen weiteren kleinen und großen Verbänden, Vereinen, Kirchen und Initiativen sowie Parteien bundesweit, in der Region und weltweit unterstützt. Der Trägerkreis der Demonstration „Klima schützen – Kohle stoppen!“ besteht aus folgenden Organisationen: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) · Campact · Klima-Allianz Deutschland · WWF Deutschland · Greenpeace · NaturFreunde Deutschlands · Naturschutzbund Deutschland (NABU) · Oxfam Deutschland · Deutscher Naturschutzring · Germanwatch · Misereor · Umweltinstitut München · Brot für die Welt Wenn auch Sie den Aufruf mit Ihrer Organisation unterzeichnen möchten, schreiben Sie doch bitte eine Email an das Aktionsbüro: kontakt(aet)klima-kohle-demo.de

Informationen zu weiteren Protestveranstaltungen rund um die Weltklimakonferenz in Bonn finden Sie unter www.climate-protest-bonn.org. Dort finden Sie u.a. eine Schlafplatzbörse zur Übernachtung in Bonn.